Bild: Rauenstein · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Mœrnach
französische Gemeinde im Elsass
Mœrnach liegt im südlichen Sundgau, 18 Kilometer von Altkirch entfernt, nahe der Grenze zur Schweiz. Das Dorf befindet sich am Südrand des lössbedeckten Sundgauschottergebiets und ist Teil des Kanton Altkirch. Die Gemeinde gehört zum Gemeindeverband Sundgau und ist im Département Haut-Rhin der Region Grand Est angesiedelt. Die Landschaft um Mœrnach ist geprägt von Tertiärhügeln und einer unter der Lössdecke liegenden Schotterformation, die auf eine ursprüngliche Flussverläufe zurückgeht. Der Name Mœrnach hat seine Wurzeln in der lateinischen Bezeichnung „Mauriniacum“ und „Domaine de Maurinius“. Der Ort wurde erstmals 1230 als Mournach erwähnt und gehörte bis 1324 zur Grafschaft Pfirt. Im Westfälischen Frieden 1648 kam der Ort an die französische Krone. Von 1871 bis 1918 war Mœrnach Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen. Der Ort war in mehrere Kriege und Konflikte verwickelt, darunter den Dreißigjährigen Krieg und den Ersten Weltkrieg, in dem mehrere Häuser zerstört wurden. Mœrnach zeichnet sich durch die Kirche St. Joseph aus, die 1804 erbaut und 1968 mit einem Turmhelm versehen wurde. Die Gemeinde war erst 1820 selbständige Kirchengemeinde. Zudem gibt es die Kapelle der Vierzehn Nothelfer, auch Pfifferkapelle genannt. In der Altstadt sind mehrere gut erhaltene Fachwerkbauten zu finden, darunter Häuser aus den Jahren 1801, 1838 und 1850, die typische Merkmale der regionalen Bauweise aufweisen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 644 m
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