Sehenswürdig · Malá Ida

Malá Ida

Gemeinde in der Slowakei

Malá Ida

Bild: Rauenstein · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Malá Ida ist eine Gemeinde im Okres Košice-okolie, im Osten der Slowakei. Sie liegt unmittelbar westlich der Großstadt Košice und umfasst ein Talabschnitt der Ida. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über etwa 10 km² und liegt zwischen dichten Laubwäldern und dem flachen Talkessel Košická kotlina. Das Ortszentrum ist 292 m über dem Meer, die höchsten Punkte im Gemeindegebiet liegen bei 362 m. Nachbargemeinden sind Bukovec, Veľká Ida, Baška, Košice-Šaca und Šemša.

Die Gemeinde hat eine historische Bedeutung, da sie 1280 erstmals erwähnt wurde und 1324 eine Wassermühle betrieb. Nach dem Ersten Wiener Schiedsspruch war sie von 1938 bis 1945 in Ungarn. Die Bevölkerung besteht zu 97,97 % aus Slowaken und 0,77 % Roma. 88,9 % der Einwohner sind römisch-katholisch. Die römisch-katholische Kirche Mariä Heimsuchung steht im Ortszentrum und wurde 1347 urkundlich erwähnt.

In Malá Ida gibt es touristische Angebote wie Hotels und Gaststätten sowie einen Lebensmittelbetrieb, der Pasta herstellt. Die Einwohner arbeiten in der Industrie, im Einzelhandel oder im Tourismus oder pendeln nach Košice. Die Gemeinde ist durch die Landstraße 548 und die Landstraße von Bukovec nach Šaca gut angeschlossen. Die Nähe zur Großstadt Košice und die ruhige Lage machen Malá Ida zu einem attraktiven Wohnort.

Quellen (1)
Erbaut
1247
Seehöhe
292 m

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