Slowakei
Sehenswürdigkeiten in Košický kraj
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Die Region Košice (Košický kraj) liegt im Südosten der Slowakei und grenzt an Ungarn und die Ukraine. Ihre Metropole ist Košice. Zur Region gehören Gebiete von Gemer und Zips sowie im Osten der untere Zemplín. Zum Landschaftsbild zählen der Slowakische Karst, das Slowakische Paradies und der Stausee Zemplínska šírava. In Košice steht der gotische Elisabethdom. Nach Angaben von Slovakia Travel zeigt sein Nordportal im Tympanon das Jüngste Gericht; zum Hauptaltar gehören gotische Tafelbilder und Bildhauerarbeit. Das Ostslowakische Museum bewahrt den Goldschatz von Košice aus Goldmünzen, Medaillen und einer Renaissancekette. Er lag in einem Behälter aus getriebenem Kupferblech mit eingravierten Tiermotiven. Schloss Betliar bewahrt nach Angaben des Slowakischen Nationalmuseums die Ausstattung und die Sammlungen der Familie Andrássy. Emanuel Andrássy nutzte die Residenz vor allem als Jagdsitz und als Museum für seine Sammlung. Er ließ sich von englischen Landsitzen anregen; am Schloss finden sich auch Elemente französischer Architektur. Die Dauerausstellung zur Familie befindet sich in den früheren Wohnräumen der Grafen. Zur Anlage gehören eine Bibliothek, ein Park und ein Wirtschaftshof. Gezeigt werden ägyptische Mumien und Amulette sowie Jagdtrophäen aus Afrika und Asien. Die gotische Kirche des Heiligen Geistes in Žehra gehört zur UNESCO-Welterbestätte „Levoča, Spišský Hrad und die zugehörigen Kulturdenkmäler“. Zu ihr zählt auch die Zipser Burg im Gemeindegebiet von Žehra. In der benachbarten Region Prešov liegen Spišská Kapitula und Levoča. Die UNESCO beschreibt die romanische und gotische Architektur von Žehra, der Zipser Burg und Spišská Kapitula als bemerkenswert unversehrt erhalten. Zum grenzüberschreitenden UNESCO-Welterbe „Höhlen des Aggteleker und Slowakischen Karstes“ gehören die Höhle Domica und die Dobšiná-Eishöhle. Nach Angaben der Slowakischen Höhlenverwaltung bildet die Domica mit der ungarischen Höhle Baradla einen Höhlenkomplex. Unterirdische Wasserläufe formten ihre Gänge; zu den Sintergebilden zählen Kaskadenseen und pagodenartige Stalagmiten. Die Dobšiná-Eishöhle liegt am südwestlichen Rand des Nationalparks Slowakisches Paradies. Ihre Räume fallen vom Eingang aus ab, und im Winter sinkt kalte Luft ein; das Eis tritt als Grundeis, Eisstalagmiten und Säulen auf.
Quellen (9)
- Košický kraj – Slovakia.travel
- Dóm sv. Alžbety - Košice – Slovakia.travel
- Prešovský kraj – Slovakia.travel
- Stále expozície a krátkodobé výstavy Východoslovenského múzea v Košiciach – Východoslovenské múzeum v Košiciach
- Kaštieľ Betliar – Slovenské národné múzeum
- Levoča, Spišský Hrad and the Associated Cultural Monuments – UNESCO World Heritage Centre
- Caves of Aggtelek Karst and Slovak Karst – UNESCO World Heritage Centre
- Die Höhle Domica – Správa slovenských jaskýň
- Die Dobšiná-Eishöhle – Správa slovenských jaskýň
Eine Tour von hier aus

10 Stationen · 2:52 Std. · 3,0 km
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Bildnachweise
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