📷 Bild: Rauenstein · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Kœtzingue
französische Gemeinde im Elsass
Kœtzingue liegt im Sundgau, etwa auf halbem Weg zwischen Mülhausen und Basel. Der Ortskern bildet ein Viereck mit einer unbebauten Mitte, die einst von einem Brunnen am Muehlbach versorgt wurde. Die Gemeinde umfasst 5,14 km², wobei der größte Teil landwirtschaftlich genutzt wird. Im Norden und Süden finden sich baumbestandene Flächen. Nachbargemeinden sind Schlierbach, Geispitzen, Waltenheim und Zaessingue. Bereits in der Jungsteinzeit war das Gebiet besiedelt, und die Römerstraße verlief durch den Ort. Der Name änderte sich mehrmals, bis 1510 Kozingen-Kozen feststand. Kœtzingue gehörte den Lehnsherren von Landser und dem Kapitel Inter colles. Im 19. Jahrhundert kam die Gemarkung Gutzwiller hinzu, und der Ort war bis 1918 Teil des Deutschen Reichs. Die Gemeinde ist bekannt für die Kirche St. Leodegar, die 1862 errichtet wurde. Die Steine stammen aus lokalen Brüchen, wobei die Ecksteine und des Turms aus Emlingen kamen. Die Einwohner transportierten sie ehrenamtlich. Zudem gibt es Handwerksbetriebe und Landwirtschaftsbetriebe. Die Gemeinde ist über die Fernstraße D 21 und die A 35 gut angeschlossen. Alphonse Schmitt, ein Organist und Komponist, ist eine bekannte Persönlichkeit aus dem Ort.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 370 m
- Website
- https://koetzingue.fr
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