📷 Bild: Rauenstein · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Geispitzen
französische Gemeinde im Elsass
Geispitzen liegt im Sundgau auf 246 bis 333 Metern Höhe, zwischen den Nachbargemeinden Schlierbach und Waltenheim. Das Dorf ist 18 Kilometer nordwestlich von Basel und 14 Kilometer südöstlich von Mülhausen entfernt. Es gehört zum Kanton Brunstatt-Didenheim und zum Gemeindeverband Saint-Louis Agglomération. Im Osten grenzt die Gemeinde an die Forêt Domaniale de la Hardt. Zwei Bäche durchfließen das Gebiet, wobei der Bach des Wingentalgrabens im Dorf kanalisiert ist und in den Saurunz mündet. Geispitzen wird 1276 erstmals urkundlich erwähnt und war bis ins 16. Jahrhundert von Streitigkeiten zwischen Basel und den Habsburgern betroffen. Nach dem Westfälischen Frieden 1648 kam der Ort unter französischen Einfluss. Im Ersten Weltkrieg blieb der Ort in deutscher Hand, während der Zweiten Weltkrieg wurde er 1944 von französischen Truppen befreit. 1793 erhielt Geispitzen den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung. Die Pfarrkirche Saint-Jean-Baptiste wurde 1807 erbaut und durch mehrere Restaurierungen gestaltet. Gut erhaltene Fachwerkbauten finden sich an der Rue du Général de Gaulle und der Rue de la Libération, darunter Häuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert mit Andreaskreuzen und Lauben. Die ehemalige Mairie diente als Schule, während das Pfarrhaus heute im Privatbesitz ist. Ackerbau und die Zucht von Hausrindern sind wichtige Erwerbszweige der Bewohner.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 333 m
In der Nähe
- Waltenheim1.2 km
- Schlierbach1.9 km
- Kirchturm (Dietwiller)2.8 km
- Uffheim2.6 km
- Dietwiller3.0 km
- Magstatt-le-Bas3.3 km
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