Sehenswürdigkeiten · Kölliken

Kölliken

Gemeinde in der Schweiz

Kölliken
Ray Swi-hymn CC BY-SA 2.0

Kölliken ist eine Einwohnergemeinde im Kanton Aargau, im Bezirk Zofingen. Sie liegt im unteren Uerkental, grenzt an den Kanton Solothurn und ist von der Hard-Ebene umgeben. Im Westen liegen die Höhenzüge Köllikertann und Pfaffentann, im Süden die Ghürst. Das Gemeindegebiet umfasst 889 Hektar, davon 388 Hektar Wald und 222 Hektar bebaut. Die Nachbargemeinden sind Oberentfelden, Muhen, Holziken, Uerkheim, Safenwil und Gretzenbach.

Kölliken hat eine reiche Geschichte, die bis in die Mittelsteinzeit zurückreicht. Die Römer betrieben hier eine Ziegelei, und im 1. Jahrhundert wurden Ziegelstempel gefunden. Im 13. Jahrhundert gehörte das Dorf zum Herrschaftsbereich der Grafen von Kyburg. 1415 wurde es zum Berner Aargau, und 1798 kam es zum Kanton Aargau. Die Entwicklung der Strassen und Bahnstrecke im 18. und 19. Jahrhundert förderte die Wirtschaft und führte zu einer Bevölkerungszunahme.

In Kölliken gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter die reformierte Kirche aus dem 15. Jahrhundert und drei Strohdachhäuser, die als Denkmal geschützt sind. Das Salzmehuus ist ein Museum. Die Gemeinde verfügt über zwei Kindergärten und drei Schulhäuser. Die Bahnstation Kölliken und die Nahverkehrslinien verbinden das Dorf mit Zofingen, Aarau und anderen Orten. Die Gemeindeversammlung übt die politische Legislativgewalt aus.

Quellen (1)
Seehöhe
427 m

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