📷 Bild: Oldřich Petrášek · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Knín
ehemalige Gemeinde in Tschechien
Knín ist eine kleine Siedlung im Gemeindegebiet von Temelín im Okres České Budějovice. Sie liegt etwa fünf Kilometer südöstlich von Temelín und gehört zum Katastralgemeindegebiet mit einer Fläche von 6,1 km². Die Siedlung war ursprünglich Teil der Gemeinde Litoradlice und wurde später zur eigenständigen Gemeinde, bis sie 1960 in den Okres České Budějovice eingegliedert wurde. Die Siedlung wurde während der Bauzeit der Kernkraftwerke Temelín im 20. Jahrhundert verlassen und 1990 vollständig abgerissen. Nur die Kapelle St. Václav und ein Teil der Býšovschen Burg blieben erhalten. Die Siedlung war im 14. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt und hatte im Jahr 1880 etwa 217 Einwohner. In der Region um Knín finden sich historische Bauten wie die Burg Býšov, zwei Mühlen und die neogotische Kapelle St. Václav. Zudem existiert ein neogotischer Gusseisenkreuz. Die Siedlung ist Teil der Gemeinde Temelín und liegt im Süden des Landes. Die Umgebung umfasst Wälder und Fluren, die zum Teil zum Schutzgebiet des Nationalparks Šumava gehören.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeindeteil in Tschechien, Katastralgemeinde in Tschechien, Wüstung
- Ort
- Temelín
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