Bild: Suicasmo · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Karlsplatz
Der Karlsplatz liegt an der Grenze zwischen den Wiener Gemeindebezirken Innere Stadt und Wieden. Er entstand durch die Überbauung des Wienflusses zwischen 1894 und 1900 und wurde 1899 nach Kaiser Karl VI. benannt, dessen Gelübde während der Pestepidemie 1713/14 zur Errichtung der Karlskirche führte. Der Platz ist durch stark befahrene Straßen in verschiedene Bereiche unterteilt und wird von historischen Bauwerken wie der Karlskirche und dem Wien Museum geprägt. Verkehrstechnisch ist der Karlsplatz ein zentraler Knotenpunkt mit fünf Hauptverbindungen, darunter die Wienzeile zur Westautobahn und die Lothringerstraße zum Schwarzenbergplatz. Drei U-Bahn-Linien (U1, U2, U4) kreuzen sich hier, ergänzt durch Straßenbahn- und Buslinien. Die „Zweierlinie“, eine historische Straßenbahnstrecke, verläuft teilweise unterirdisch und wird heute noch für Nostalgiefahrten genutzt. Im Resselpark, der größten Grünfläche des Platzes, stehen Denkmäler für Erfinder wie Josef Ressel und Komponisten wie Johannes Brahms. An der Nordseite befinden sich die Jugendstil-Aufnahmsgebäude der ehemaligen Wiener Stadtbahn von Otto Wagner. Die Karlskirche mit ihrem Wasserbecken und der Henry-Moore-Plastik bildet den östlichen Abschluss, während das TU-Hauptgebäude und die Evangelische Schule den Südwesten einrahmen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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