Sehenswürdig · Hagen

Hohenhof

museales Gebäude in Hagen, Nordrhein-Westfalen, nach Entwürfen von Henry van de Velde

Hohenhof

Bild: Frank Vincentz · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Der Hohenhof in Hagen-Eppenhausen ist ein Jugendstil-Gesamtkunstwerk, das 1906 bis 1908 von Henry van de Velde für Karl Ernst Osthaus und seine Ehefrau Gertrud errichtet wurde. Das Wohnhaus steht im Zentrum der Gartenstadt Hohenhagen und ist heute ein Teil des Karl-Ernst-Osthaus-Museums. Es ist ein bedeutendes architektonisches Bauwerk Europas und ein Ankerpunkt der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet.

Der Hohenhof war bis 1933 als Gauführerschule und später als Frauenklinik genutzt. Von 1963 bis 1976 war es Sitz der Pädagogischen Hochschule Hagen. Die Familie Osthaus verkaufte 1927 das Gebäude an die Stadt Hagen mit der Auflage, es als „Gesamtkunstwerk“ zu erhalten. Seit den 1970er Jahren ist das Gebäude als architektonisches Kunstobjekt für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Stadt plant seit 2022 die Rekonstruktion des historischen Gartens im Rahmen des IGA-Projekts 2027.

Der Hohenhof umfasst ein Wohnhaus und eine Gartenanlage, die als eines der wenigen erhaltenen Jugendstil-Gesamtkunstwerke gelten. Die Gartenfläche wurde im 20. Jahrhundert als Teil des Kunstquartiers Hagen weiterentwickelt. Die historische Anlage wird seit 2022 restauriert, um ihren ursprünglichen Zustand um 1910/13 wiederherzustellen. Der Hohenhof ist ein zentraler Bestandteil der Route der Industriekultur und ein kulturelles Highlight der Region.

Öffnungszeiten und Eintritt können sich je nach Saison ändern. Vor dem Besuch nachsehen: hagen.de

Quellen (1)
Erbaut
1908
Baustil
Jugendstilarchitektur
Architekt
Henry van de Velde
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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