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Hésingue

französische Gemeinde im Elsass

Hésingue
Rauenstein CC BY-SA 3.0

Hésingue liegt am östlichen Rande des Sundgaus, sechs Kilometer nordwestlich des Basler Stadtzentrums und etwa 25 Kilometer südöstlich von Mülhausen. Die Gemeinde grenzt an Blotzheim im Norden, Saint-Louis im Osten, Hégenheim im Süden, Buschwiller im Südosten, Attenschwiller im Westen sowie Michelbach-le-Bas im Nordwesten. Ein Teil des Flughafens Basel-Mülhausen befindet sich auf dem Gemeindegebiet. Die Region war bereits in der Jungsteinzeit und der Bronzezeit besiedelt, wobei archäologische Funde auf die Römerstraße von Basel nach Illzach hinweisen.

Die Geschichte von Hésingue reicht bis in die Zeit der Kelten und der römischen Besiedlung zurück. Der Name entstand während der Fränkischen Landnahme und setzt sich aus dem germanischen Namen „Hasso“ und der Ortsnamensendung -ingen zusammen. Die Gemeinde gehörte zur Fürstabtei Murbach und war eine Exklave. Von 1871 bis 1918 war der Ort Teil des Deutschen Reichs und zugeordnet zum Kreis Mülhausen. Die Gemeinde war auch während des Zweiten Weltkriegs von Bedeutung und unterhielt eine Partnerschaft mit Grenade-sur-l’Adour.

Hésingue ist vor allem durch ihre Landwirtschaft bekannt, wobei Gemüsebau, Ackerbau, Weinbau und Obstbau dominieren. Die Cidrerie, die in einer ehemaligen Mühle aus dem 15. Jahrhundert steht, spielt eine zentrale Rolle. Die Firma SAF produziert Verschlüsse für die Luxusindustrie und beschäftigt etwa 50 bis 99 Mitarbeiter. Die Gemeinde verfügt über mehrere historische Bauten und ist Teil der Region Grand Est, die bis 2015 als Elsass bekannt war.

Quellen (2)
Seehöhe
343 m

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