Sehenswürdigkeiten · Hégenheim
Hégenheim
französische Gemeinde im Elsass

Hégenheim liegt am Südostrand des Sundgau an der Grenze zur Schweiz, etwa vier Kilometer westlich des Basler Stadtzentrums. Die Gemeinde wird vom Lertzbach durchflossen, der auf Schweizer Gebiet als Lörzbach bekannt ist. Sie grenzt an Hésingue, Saint-Louis, Allschwil, Basel, Hagenthal-le-Bas und Buschwiller. Die Ortskernregion liegt auf dem flachen Schwemmfächer des Lörzbaches, der aus dem Sundgauer Tertiärhügelland auf die Niederterrasse des Oberrheins austritt.
Der Name des Ortes geht vermutlich auf die fränkische Zeit zurück und bedeutete „Herrschaft des Hagino“. In der Römerzeit prägten wichtige Straßen das Gebiet, und das Dorf stand unter der Kontrolle des Bistums Basel. Im 17. Jahrhundert entstand eine starke jüdische Gemeinde, die aufgrund restriktiver Gesetze einen Friedhof in Hégenheim benötigte. Die jüdische Gemeinde war bis 1903 ein bedeutender Bestandteil der Bevölkerung, bis der Jüdische Friedhof Basel eröffnet wurde.
Hégenheim ist bekannt für seine Sehenswürdigkeiten wie die Remigiuskirche, das Schloss, die Friedhofskapelle und den Judenfriedhof mit über 8000 Gräbern. Die Ortschaft beherbergt auch gut erhaltene Fachwerkhäuser, die die architektonische Vielfalt des Sundgau widerspiegeln. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von der Entwicklung der jüdischen Gemeinde, dem Bau des Schlosses und der industriellen Entwicklung im Uhrenbau.
Quellen (2)
- Hégenheim (CC0-1.0)
- Hégenheim (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 347 m
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