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Griethausen

Ortsteil von Kleve

Griethausen ist ein Ortsteil der Stadt Kleve und liegt direkt am Altrhein. Es war einst ein Fischerdorf und wurde im 14. Jahrhundert zur Zollstadt ausgebaut. Die Stadt erhielt Stadtrechte 1373/74 und gehörte zu den 24 Städten des Herzogtums Kleve. Im 15. Jahrhundert verlor der Zoll an Bedeutung, und Griethausen wurde 1636 durch Kämpfe zerstört. Im Zweiten Weltkrieg fand in der Nähe die Schlacht im Reichswald statt. 1969 wurde Griethausen in Kleve eingemeindet. Griethausen hat eine historische Katholische Kirche St. Martinus, die aus dem 14. Jahrhundert stammt und mit gotischen Elementen sowie einem 1490 errichteten Sakramentshaus aus Sandstein ausgestattet ist. Die Kirche wurde 2005 in die Gemeinde St. Willibrord Kleve eingegliedert. Zudem existiert eine alte Eisenbahnbrücke, die einst eine Bahnverbindung von Köln über Neuss und Kleve zu den niederländischen Nordsee-Häfen ermöglichte. Die Umgebung umfasst den Klever Reichswald und den heutigen Ortsteil. Die Sehenswürdigkeiten umfassen die Kirche St. Martinus mit ihrer gotischen Architektur und dem Sakramentshaus. Die Eisenbahnbrücke ist ein markanter Bau aus der Eisenbahnen-Ära. In der Umgebung liegen der Klever Reichswald und die Nachbargemeinden wie Brienen, Kellen und Wardhausen. Die historische Entwicklung der Region ist durch Zollverlegungen, Kriege und die Einbindung in Kleve geprägt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortsteil
Ort
Kleve
Seehöhe
16 m

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