Sehenswürdigkeiten · Fulleren

Fulleren

französische Gemeinde im Elsass

Fulleren

Bild: Rauenstein · Public domain · Wikimedia Commons

Fulleren liegt im Sundgau, zehn Kilometer südwestlich von Altkirch. Die Osthälfte des Gemeindegebietes ist bewaldet. Im oberen Largtal liegen alle Dörfer auf dem flacheren, für Siedlungen günstigeren ostexponierten Hang. Außer Merzen befindet sich Fulleren in einer flachen Hangmulde über dem Haltschbach. Das Dorf ist Teil des Départements Haut-Rhin und der Region Grand Est.

Fulleren wurde erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt und gehörte bis 1324 zur Grafschaft Pfirt. Nach dem Aussterben der Pfirter kam es durch eine Heirat an Habsburg, das es im Westfälischen Frieden 1648 an die französische Krone verlor. Im 16. Jahrhundert gab es im Ort drei Frauen, die der Hexerei bezichtigt wurden, zwei von ihnen wurden verbrannt. Das Dorf Rossburn, das 1288 erstmals erwähnt wurde, ging im 15. Jahrhundert verloren, vermutlich nach Zerstörungen durch die Armagnaken und Basler.

Fulleren ist bekannt für seine gut erhaltenen Sundgauer Fachwerkhäuser, die meist in Stockwerkbauweise mit Krüppelwalm und Wetterdächlein errichtet sind. Die Kapelle Sankt Michael, 1786 geweiht, besitzt einen barocken Hochaltar. Das Sankt-Michaelskreuz im Wald markiert die Stelle der ehemaligen Siedlung Rosburn. Zudem lebt die Schriftstellerin und Politikerin Antoine Waechter in dem Ort und ist seit 2001 Gemeinderat.

Quellen (2)
Seehöhe
402 m

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