📷 Bild: Wikimedia Commons
Diözesanmuseum Graz
Museum in Österreich
Das Diözesanmuseum Graz ist Teil der Diözese Graz-Seckau und befindet sich im ehemaligen Jesuitenkolleg, einem denkmalgeschützten Gebäude in der Bürgergasse 2 in der Grazer Innenstadt. Ursprünglich in drei Kapellen des Grazer Doms untergebracht, zog es 1974 ins Minoritenkloster und ist seit 2008 im heutigen Standort im Priesterseminar untergebracht. Als kirchliche Denkmalpflegestelle der Steiermark bewahrt es nicht nur Kunstwerke, sondern dokumentiert auch die Geschichte der steirischen katholischen Kirche. Besonders hervorzuheben ist die Auszeichnung mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel seit 2002, das die qualitativ hochwertige Museumsarbeit bestätigt. Gegründet 1932 von Fürstbischof Ferdinand Stanislaus Pawlikowski und dem Kunsthistoriker Johannes Mandl, blickt das Museum auf eine bewegte Geschichte zurück, darunter eine vorübergehende Schließung während des Zweiten Weltkriegs. Die Ausstellungen reichen von Goldschmiedekunst über Weihnachtskrippen bis hin zu Themen wie Fußball und Religion. Vor Ort erwartet Besucher eine Sammlung kirchlicher Kunst und Kulturgüter, die in wechselnden Ausstellungen präsentiert werden. Themen wie Maria in der Kunst, Reliquienkult oder die Rolle von Tieren in der Bibel stehen dabei im Mittelpunkt. Das Museum versteht sich auch als Ort der Begegnung, etwa durch Ausstellungen zu Lebens- und Jahresfesten verschiedener Religionen in Graz. Die Räumlichkeiten im historischen Gebäude bieten zudem einen Einblick in die Architektur des ehemaligen Jesuitenkollegs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Diözesanmuseum
- Ort
- Graz
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