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Residenztheater

ehemaliges Theater in Hannover, Deutschland

Das Residenz-Theater in Hannover war ein Schauspielhaus im historischen Stadtzentrum, das ab 1879 betrieben wurde. Es lag an der Marktstraße 47 und war nach der ehemaligen Residenzstadt benannt. Das Theater war ein Nachfolger des Thalia-Theaters, das zuvor im selben Gebäude stand. Es wurde 1879 nach Plänen von Otto Goetze umbaut. Das Residenz-Theater war unter der Leitung von Gabor Steiner um 1884 aktiv. Julius Rudolph übernahm es 1900 und führte es zu großen Erfolgen. 1899 wurde das Theater nach modernen Ansprüchen erneuert, und 1914 setzte es elektrische Beleuchtung und Heizleitung ein. Die Bühne war mit einem 1250 Plätze umfassenden Saal ausgestattet, wobei der Bühnen-Vorhang von Ernst Jordan gestaltet wurde. Im Residenz-Theater gab es einen großen Bühnenraum mit 1250 Plätzen, der durch die Einrichtung und die Bühnen-Beleuchtung auffiel. Die Bühne war mit einem von Ernst Jordan geschaffenen Vorhang versehen, der als Sehenswürdigkeit galt. Umgebung und Ausblicke wurden durch die Lage im historischen Stadtzentrum beeinflusst, das mit dem Theater eng verbunden war.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Theatergebäude, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
Ort
Hannover
Adresse
Marktstraße 47, Hannover

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