Marienröder Hof
ehemaliger Klosterhof in Hannover
Der Marienröder Hof in Hannovers Stadtteil Mitte war einst eine Niederlassung des Zisterzienserklosters Marienrode. Er lag zwischen der Stadtmauer am Friedrichswall und der Köbelingerstraße, in der ehemaligen Gegend des Knappenorts. Der Hof war im 13. Jahrhundert von dem Kloster erworben und bis ins 16. Jahrhundert als religiöse Anlage genutzt worden. Nach der Reformation verlor er seinen geistlichen Zweck und wurde 1610 von der Stadt gekauft. Die Anlage umfasste Kapelle, Wohngebäude, Stallungen und Garten. Der Hof war ein bedeutendes Bauwerk mit einer Kapelle aus Stein, die 1439 errichtet wurde. Sie war über einen Seiteneingang zugänglich und hatte einen gewölbten Durchgang. Das Wohngebäude trennte Hof und Garten und bot einen Blick auf den Friedrichswall. Ein besonderes Audienz-Gemach mit Kamin war auf der Gartenseite eingerichtet. Später diente die ehemalige Kapelle als Lager für Artillerie-Munition und Getreide. Die Gebäude wurden im 18. Jahrhundert abgebrochen, und das Grundstück wurde 1818 geteilt. Der Marienröder Hof umfasste verschiedene Räume wie Kapelle, Wohnhaus, Stallungen und Garten. Die Anlage war von der Stadtmauer begrenzt und hatte einen Zugang über die Köbelingerstraße. Der Hof bot einen Blick auf den Friedrichswall und war mit einem Audienz-Gemach ausgestattet. Die ehemalige Kapelle diente später als Lager und war Teil der städtischen Infrastruktur. Die Anlage war Teil der städtischen Geschichte und wurde in verschiedenen Quellen beschrieben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Hannover
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