📷 Bild: Wikimedia Commons
Gut Holthausen
ehemalige Klosteranlage in Büren, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Das Gut Holthausen liegt im Stadtgebiet von Büren im Kreis Paderborn. Es war ein ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen, das Anfang der 1240er Jahre von den Edelherren von Büren gegründet wurde. Die Anlage aus dem Mittelalter bleibt bis heute weitgehend erhalten, mit einem Innenhof, Kreuzgang und einer barocken Klosterkirche. Das Kloster wurde 1810 aufgelöst und 1811 an Franz-Joseph Freiherr von und zu Brenken verkauft, der es zum Gutsbetrieb umbaute. Das Gut hat eine reiche Geschichte, darunter die Nutzung als Kriegsgefangenenlager für deutschstämmige Russen während des Ersten Weltkriegs. 1944 zog die Familie von Fürstenberg in das Anwesen ein, und das Gut wird bis heute von dieser Familie bewohnt. Die ehemalige Klosterkirche besitzt eine barocke Orgel aus dem Jahr 1764, die 2005 restauriert wurde. Sie hat sieben Register und besitzt eine besondere Spielanlage mit Messerrückenpedal. Besucher können die mittelalterliche Anlage im Innenhof mit Kreuzgang und die barocke Klosterkirche erkunden. Die Orgel in der Kirche ist ein Highlight und wurde restauriert. Die Umgebung um das Gut bietet einen Blick auf die ländliche Landschaft des Kreises Paderborn. Die Geschichte des Guts ist eng mit der Region Büren verbunden und zeigt die Entwicklung von einem Kloster zu einem privaten Gut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Büren
- Erbaut
- 1243
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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