Burg Ringelstein

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Burg Ringelstein

Burgruine in Deutschland

Die Ruine der Burg Ringelstein steht auf einem Bergkamm oberhalb des Almetales und gehört heute zur Ortschaft Harth in Büren. Sie wurde um 1385 von den Edelherren von Büren errichtet und war ursprünglich ein Vorposten im Almetal. Die Burg war halb dem Kölner Erzbischof und halb den Davensbergern zugehörig. Sie wurde 1399 erstmals namentlich erwähnt und verpfändet 1394 an Johann von Scharfenberg. Die Burg war im Dreißigjährigen Krieg ein Ort von Hexenprozessen, an dem 1631 innerhalb von 30 Tagen 55 Personen verurteilt und hingerichtet wurden. Im Jahr 1574 war sie ein Jagdschloss der Edelherren von Büren mit zwölf Zimmern und verschiedenen Speicher- und Werkstättenräumen. Die Burg verlor nach 1802 an Bedeutung und verfiel. Die Burgruine liegt auf einer Spornlage nördlich des Almetales und östlich des Mummentals. Von der Burg aus hatte man einen freien Ausblick in alle Richtungen. Die Ruine wurde ab 2005 saniert, wobei Tonnengewölbe und Mauerwerk neu aufgebaut wurden. Die Sanierung wurde bis mindestens 2022 fortgesetzt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Büren
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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