📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg im Dannsee
Burgruine in Deutschland
Die Burg im Dannsee war eine Inselburg im ehemaligen Moorsee Dannsee, der sich im Beckdorfer Moor befand. Sie lag auf einer Insel des Sees, der sich nahe den Dörfern Revenahe-Kammerbusch in der Gemarkung Beckdorf befand. Der See trocknete im 19. Jahrhundert aus, weshalb die Burg nicht mehr im Wasser lag. Die Burg wurde von Heinrich von Borch, einem Raubritter, im Jahr 1307 begonnen, nachdem er Vogt in Vörde war. Die Fertigstellung wurde durch Raubzüge finanziert. 1311 wurde die Burg von einer Koalition aus Erzbischof von Bremen, Bischof von Verden und Herzog von Lüneburg angegriffen. Die Belagerung endete nach mehreren Tagen, als die Verteidiger über eine Untiefe des Sees auf die Burg Horneburg fliehen konnten. Die Burg wurde später archäologisch untersucht, und Reste wurden 2003 freigelegt. Der Burgplatz liegt an der Straße zwischen Beckdorf und Wiegersen. Er ist öffentlich zugänglich und mit Steinen und Pfählen markiert, die die Umrisse der Burg und der Brücke zeigen. Eine Tafel gibt eine Übersicht über die Anlage. In der Nähe ist ein Diorama und ein Nachbau einer Blide zu besichtigen. Die Burg war eine Niederungsburg, die durch das Moor und den See geschützt wurde. Der Zugang erfolgte über eine Holzbrücke, die den Burgplatz markiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Sauensiek
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