Käthe-Kollwitz-Haus Moritzburg
Museum in Deutschland
Das Käthe-Kollwitz-Haus Moritzburg, ursprünglich Rüdenhof, ist der letzte Wohnsitz der Künstlerin in Moritzburg bei Dresden. Das Haus liegt in der Meißner Straße am Schlossteich und bietet einen Blick auf das Schloss Moritzburg. Es wurde 1995 als Museum eröffnet und beherbergt eine kleine grafische Sammlung, die Einblick in mehr als 50 Jahre künstlerischen Schaffens gibt. Das Museum ist der einzige Ort, an dem die Persönlichkeit von Käthe Kollwitz authentisch erlebbar ist. Es umfasst Fotografien sowie Auszüge aus Tagebüchern und Briefen. Der Rüdenhof war ursprünglich Teil der kurfürstlichen Menagerie und diente als Stallung für exotische Tiere. Nach der Enteignung 1945 ging der Rüdenhof in den Besitz der Gemeinde Moritzburg über, die das Gelände zunächst für Umsiedler und später als Kindergarten nutzte. Die Geschichte des Hauses reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. 1896 erwarben die Grafen von Münster den Besitz und führten Umbauten durch. 1944 lebte die Gräfin Ida zu Münster auf dem Hof, die Käthe Kollwitz aufnahm. Der Prinz Ernst Heinrich von Sachsen ließ einen Balkon anbauen, um der Künstlerin einen Blick über den Teich zu ermöglichen. 1994 wurde das Stiftungsvermögen in die Stiftung Käthe Kollwitz Haus übertragen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Moritzburg
- Erbaut
- 1995
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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