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Schloss Moritzburg
ehemalige Jagdresidenz der Kurfürsten und Könige von Sachsen
Schloss Moritzburg ist eine barocke Jagdresidenz der Kurfürsten und Könige von Sachsen, erbaut in der Gemeinde Moritzburg bei Dresden. Die Vierflügelanlage entstand 1542 unter Herzog Moritz und wurde 1730 durch Kurfürst August den Starken vollendet. Hervorzuheben sind der Speisesaal, der Monströsensaal und die Schlosskapelle. Zum Ensemble gehören auch der Schlosspark, das Hellhaus und das Fasanenschlösschen. Das Schloss war bis 1945 Sitz der Kurfürsten und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Museum und kulturelles Zentrum genutzt. Die Schlosskapelle, ursprünglich protestantisch, wurde 1699 katholisch geweiht und bis heute für Gottesdienste genutzt. Im Schloss sind Räume mit barocker Ausstattung, Jagdwaffen, Gemälden und Trophäen wie Rothirschtrophäen und ein Riesenhirschgeweih ausgestellt. Das Federzimmer beherbergt ein Prachtbett mit Federn aus verschiedenen Vögeln. Der Schlosspark umfasst einen Schlossteich, den Friedewald, das Fasanenschlösschen und den Venusbrunnen. Die Landschaft wurde im 16. und 18. Jahrhundert geplant und gestaltet. Im Park sind Tiergehege, ein Hafen und ein Leuchtturm vorhanden. Das Schloss und sein Park sind ein bedeutendes Beispiel für sächsische Barockarchitektur und Landschaftsgestaltung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Museum, Schloss
- Ort
- Moritzburg
- Adresse
- Schloßallee 1, 01468 Moritzburg
- Erbaut
- 1542
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Matthäus Daniel Pöppelmann
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
- Seehöhe
- 180 m
In der Nähe
- Moritzburg286 m
- Käthe-Kollwitz-Haus Moritzburg386 m
- Hellhaus922 m
- Fasanenschlösschen1.9 km
- Leuchtturm Moritzburg2.1 km
- Todhübel5.6 km
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