📷 Bild: Wikimedia Commons
Debraď
Gemeinde in der Slowakei
Debraď ist eine slowakische Gemeinde im Okres Košice-okolie, etwa 20 Kilometer westlich von Košice und 12 Kilometer nordöstlich der ungarischen Grenze. Das Gemeindegebiet umfasst 24 km² und liegt im östlichsten Teil des Slowakischen Karstes. Es umschließt die Rodungsinsel Debraď, die von bewaldeten Höhen umgeben ist. Die Gemeinde grenzt an mehrere andere Gemeinden, darunter Jasov und Moldava nad Bodvou. Die Gemeinde hat eine historische Bedeutung, da sie bereits 1255 in einer Besitzurkunde erwähnt wurde. Im 19. Jahrhundert zählte sie 657 Einwohner, und im Jahr 1900 stieg die Bevölkerung auf 724. Die römisch-katholische Kirche St. Peter und Paul sowie die Quelle St. Ladislaus sind wichtige Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die von der Besetzung durch die Ungarische Räterepublik bis zur Kollektivierung der Landwirtschaft reicht. In Debraď gibt es eine Grundschule, einen Kindergarten, eine Bibliothek und ein Lebensmittelgeschäft. Die Landesstraße 550 verbindet die Gemeinde mit Moldava nad Bodvou und Košice. Die Bahnstrecke Moldava nad Bodvou–Medzev verläuft parallel zur Straße und dient seit 2003 nur noch dem Güterverkehr. Die Gemeinde ist von Ackerflächen und Mischwäldern geprägt, wobei die Landwirtschaft und die Kalkbrennerei wichtige Wirtschaftszweige sind.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in der Slowakei
- Ort
- Okres Košice-okolie
- Erbaut
- 1255
- Seehöhe
- 265 m
- Website
- http://www.debrad.sk/
In der Nähe
- Jasovská jaskyňa2.6 km
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- Kloster Jasov3.2 km
- Drienovská jaskyňa3.7 km
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- Rudník (Košice-okolie)4.9 km
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