📷 Bild: Wikimedia Commons
Moldava nad Bodvou
Stadt in der Ostslowakei
Moldava nad Bodvou ist eine Stadt in der Ostslowakei, im Okres Košice-okolie. Sie liegt an der Bodwa, einer Flussbiegung, und war im 12. Jahrhundert von deutschen Siedlern gegründet. Die Stadt war bis 1918 Teil des Königreichs Ungarn und wurde nach dem Ersten Weltkrieg zur Tschechoslowakei eingegliedert. Sie war bis 1945 kurzzeitig wieder ungarisch. Die Stadt hat eine gemischte Bevölkerung mit 55 % Slowaken, 40 % Ungarn und 5 % anderen Gruppen. 1991 gab noch die Mehrheit der Einwohner ungarisch als Muttersprache an. Die Stadtverwaltung umfasst neben dem Hauptort auch den Ort Budulov, der 1986 eingemeindet wurde. Moldava nad Bodvou hat mehrere Partnerstädte, darunter Tišnov in Tschechien und Karcag in Ungarn. In der Stadt gibt es historische Bauten wie eine gotische Katholische Kirche aus dem 15. Jahrhundert und eine reformierte Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Die Umgebung umfasst die Flussbiegung der Bodwa sowie ländliche Gebiete. Die Stadt war im Zweiten Weltkrieg stark industrialisiert und hat heute eine Vielzahl von Betrieben in der Gießerei- und Baustoffindustrie.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kleinstadt, Gemeinde in der Slowakei
- Ort
- Okres Košice-okolie
- Erbaut
- 1255
- Seehöhe
- 206 m
- Website
- https://www.moldava.sk
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