St. Mariä Himmelfahrt (Kleve)

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St. Mariä Himmelfahrt (Kleve)

Kirche in Kleve

Die Stiftskirche Kleve ist eine römisch-katholische Propsteikirche und Pfarrkirche der Stadt Kleve. Sie steht unter dem Patrozinium von St. Mariä Himmelfahrt und ist seit 1967 zur Propsteikirche erhoben. Die Kirche liegt im Zentrum von Kleve und war ursprünglich außerhalb der Stadtmauern, wurde aber später innerhalb der Stadtmauern errichtet. Sie ist Teil der historischen Stadtsilhouette und steht in der Unterstadt. Die Kirche hat eine lange Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Sie wurde 1341 im gotischen Stil neu gebaut und bis 1426 fertiggestellt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie fast vollständig zerstört, doch bis 1956 wurde sie wiederhergestellt. Die Türme wurden 1969 nach historischem Vorbild wieder aufgebaut. Die Kirche ist ein bedeutendes kulturelles und historisches Erbe der Region. In der Stiftskirche finden sich verschiedene Ausstattungsstücke, darunter ein Reliquienschrank mit Gebeinen dreier Anhängerinnen der heiligen Ursula, sowie Kirchenfenster, die von namhaften Künstlern zwischen 1956 und 2006 geschaffen wurden. Die Orgel, erbaut von Rieger, besitzt 45 Register und wurde 1992 geweiht. Zudem gibt es ein Glockenspiel im Nordturm, das 2017 installiert und 2021 erweitert wurde. Die Glocken und das Glockenspiel erklingen mehrmals täglich.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Propsteikirche, Grab, Pfarrkirche
Ort
Kleve
Erbaut
1341
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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