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St. Mariä Empfängnis (Kleve)
Kirche in Kleve
Die St. Mariä Empfängnis in Kleve ist eine Filialkirche der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Himmelfahrt. Sie liegt in der Altstadt und war bis 1802 Klosterkirche der Minoriten. Die Kirche gehört zur ehemaligen Klosteranlage, die 1285 von Graf Dietrich gegründet wurde. Die heutige gotische Kirche entstand 1425 bis 1445 und bildete die Südflanke der Klosteranlage. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, doch im Nachkriegszeit wurde sie nach Originalgestalt wiederaufgebaut. Sie diente bis 1952 als Pfarrkirche und war bis 2003 unter Pfarrer Friedrich Leinung ein Zentrum der Versöhnungsarbeit. Das karitative Zentrum Klosterpforte entstand bei der Kirche. Die Unterstadtkirche ist eine Hallenkirche mit einem Seitenschiff und polygonaler Apsis. Das Chorgestühl aus dem Jahr 1474 stammt von Arnt von Kalkar. Daneben gibt es eine barocke Kanzel von Nikolaus Albers und eine Kreuzigungsgruppe im Chorbogen. Die Orgel wurde 1961 von Klais gebaut und hat 28 Register.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, Hallenkirche, Bettelordenskirche, Filialkirche
- Ort
- Kleve
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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