Podhorní Újezd a Vojice

📷 Bild: Wikimedia Commons

Královéhradecký krajBezirk Královéhradecký kraj

Podhorní Újezd a Vojice

Gemeinde in Tschechien

Die Gemeinde Podhorní Újezd a Vojice liegt im Okres Jičín, 13 Kilometer südöstlich von Jičín. Sie befindet sich linksseitig des Baches Bukovka am Fuße des Horschitzer Sandsteinrückens. Nordwestlich erhebt sich die Hůra (389 m), im Norden der Maxinec (450 m) und im Nordosten der Chlum (449 m). Östlich des Dorfes verläuft das Durchbruchstal des Flusses Javorka durch den Höhenzug des Mlázovický Chlum. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Podhorní Újezd und Vojice sowie die Ansiedlung Kabáty. Vojice wurde 1357 erstmals erwähnt und war bis ins 17. Jahrhundert ein Besitz der Familie Vladiken. 1897 erhielt das Dorf ein Denkmal für Jan Hus, das in den Steinbrüchen von Podhorní Újezd gefertigt wurde. Die Steinindustrie spielte eine zentrale Rolle, da Sandstein aus dem Dorf für den Bau des Nationaltheaters, des Kaiser Franz Joseph-Bahnhofs und des Veitsdomes in Prag verwendet wurde. Die Gemeinde wurde 1961 zum Okres Jičín eingemeindet. In Vojice gibt es den Friedhof mit kunstvollen Grabmalen aus Sandstein, das Geburtshaus des Bildhauers Alois Khun und eine Statue des Hl. Johannes von Nepomuk. Die Steinbrüche von Podhorní Újezd sind ein weiteres Highlight. Im Ortsteil Podhorní Újezd gab es um 1800 den ersten herrschaftlichen Sandsteinbruch, der später zu 17 Betrieben wuchs. Die Steinbrüche prägten das Dorf bis in die 1930er Jahre.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Jičín
Seehöhe
294 m

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