zámek Obora
Schloss in Tschechien
Der zámek Obora ist ein verfallenes Schloss, das einst in der östlichen Teilgemeinde Obora von Chomutice stand. Er lag etwa acht Kilometer westlich von Hořice in den östlichen Tschechien. Die Gemeinde Obora war ursprünglich Radeč, woher der Adelsgeschlecht Radeckých stammte. Die erste schriftliche Erwähnung des Schlosses datiert aus dem Jahr 1581. Der Schlosskomplex wurde im 17. Jahrhundert durch die Habsburger umgebaut und als barockes Schloss genutzt. Im Jahr 1824 gelangte das Schloss in den Besitz des Unternehmers Josef Dresler, der es im Stil der Aufklärung umbauen ließ. Später wurde es von Konrád Blaschke modernisiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss als landwirtschaftliche Schule genutzt, bis es in den 1970er Jahren als Wohnhaus des Staatsbetriebs Hořice diente. Heute ist das Schloss in einem schlechten Zustand. 2004 fiel ein Teil des Gebäudes zusammen, und im gleichen Jahr wurde die Demolition der verbleibenden Reste angewiesen. Die Umgebung umfasst die Gemeinde Chomutice und die Region um Hořice, die historische und kulturelle Bedeutung besitzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Obec Chomutice
- Baustil
- Empire
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