Pipinsburg (Sievern)

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BurgenNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Pipinsburg (Sievern)

Burg in Niedersachsen, Deutschland

Die Pipinsburg war eine mittelalterliche Burg im Geestland, am Nordufer der Sieverner Aue, nördlich von Sievern. Sie lag am westlichen Rand des Geestrückens Hohe Lieth und war von einem Ringwall umgeben, der bis zu sechs Meter hoch war. Die Anlage hatte einen Durchmesser von etwa 60 Metern und wurde um das Jahr 1000 errichtet. Sie wurde vermutlich im 13. Jahrhundert zerstört, nachdem die Wurster Friesen den Adel verdrängt hatten. Die Burg war Teil der Verteidigungsstrategie Karls des Großen gegen die Wikinger. Die Burg war ein wichtiger militärischer und politischer Knotenpunkt. Die Ritter von Bederkesa überließen 1343 dem Erzbischof Burchard Grelle von Bremen die halbe Burg und verließen sie später. Die Ausgrabungen zeigten Fundamentreste hölzerner Anlagen, was auf umfangreiche steinerne Befestigungen hindeutet. Die Burg wurde schließlich durch die Wurster Friesen zerstört, und ihre Steine wurden abgebaut. Die Anlage war eng mit der Heidenschanze und der Heidenstadt verbunden, die östlich der Burg lagen. Die Pipinsburg war ein Zentrum der regionalen Geschichte. Sie war Teil der Verteidigungsstrategie der karolingischen Herrscher und wurde von den Rittern von Bederkesa bewohnt. Die Burg war mit dem Kloster Neuenwalde verbunden, und ihre Besitzer verließen sie schließlich, um sich dem Erzbischof unterzuordnen. Die Burg war auch in Sagen und Legenden verankert, die ihre Bedeutung in der Region unterstrichen. Die Anlage war ein Teil der kulturellen und historischen Landschaft des Geestlands.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Geestland

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