Achen

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Achen

Gemeinde in Frankreich

Achen liegt an der Einmündung des Singlinger Baches in die Ache, am Rande des Bitscher Landes, wo die Lothringer Hochfläche zum Saartal mit dem Lothringer Kohlebecken abfällt. Die Gemeinde erstreckt sich über Ackerland, Wiesen und Wald, wobei die Maginotlinie noch immer einige Flächen beansprucht. Im Norden grenzt Achen an Wiesviller und Wœlfling-lès-Sarreguemines, im Osten an Gros-Réderching und Bining, im Süden an Etting und im Westen an Kalhausen. Die Gemarkung umfasst fünf Mühlen, die sich über die Flur verteilen. Achen wurde 1199 erstmals unter dem Namen Aqua erwähnt und hat seit 1553 seinen heutigen Namen. Der Ort gehörte zu Zweibrücken-Bitsch, später zu Lützelstein und wurde 1572 von Lothringen endgültig vereinnahmt. Das Pestjahr 1621 und der Dreißigjährige Krieg führten zu einer starken Bevölkerungsabnahme. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Achen 1939 evakuiert, kehrte jedoch nach 13 Monaten zurück. 1941 wurden große Teile des Ortes durch Bombardements zerstört, und 1944 befreiten die Westalliierten den Ort. Achen ist bekannt für die Kirche St. Peter aus dem Jahr 1728 sowie mehrere Mühlen, darunter die Walkmühle aus dem 16. Jahrhundert und die Neumühle aus dem 17. Jahrhundert. Die Oligmühle und die Gallenmühle erinnern an die Schweizer Einwandererfamilie Gall. Im Tal der Ache finden sich Spuren der Kasernen des 153. Franz. Infanterieregiments. Zudem sind Reste der Maginotlinie erhalten. Die Gemeinde hat sich im Laufe der Zeit von der Landwirtschaft zur Industrie und zum Grenzpendlerleben entwickelt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Département Moselle
Seehöhe
336 m
Quellen:Achen (CC0-1.0)

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