📷 Bild: Wikimedia Commons
Kalhausen
französische Gemeinde
Kalhausen liegt im äußersten Südwesten des Bitscher Landes, 18 Kilometer südöstlich von Saargemünd. Die Saar bildet die Grenze im Nordwesten, die Eichel die im Westen. Östlich grenzt Schmittviller an, nordöstlich Etting und im Norden Achen. Die Gemeinde umfasst den Weiler Hutting und das Dörfchen Weidesheim, wo die Ache in die Saar mündet. Im Süden der Gemarkung steht ein Lothringerkreuz von 1868. Die erste Siedlungsspuren datieren in das Mesolithikum zurück. In der gallo-römischen Epoche wurden Zeugnisse gefunden, wie ein Juno-Altar und Flachreliefs. Der Weiler Hutting wurde bereits im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Ein Schloss im Achetal wurde 1380 zerstört und im 15. Jahrhundert wieder aufgebaut. Die Gemeinde wechselte mehrfach die Staatszugehörigkeit zwischen Deutschland und Frankreich, insbesondere im 19. und 20. Jahrhundert. Die Maginot-Linie verlief durch die Gemarkung in den 1930er-Jahren. Kalhausen ist bekannt für das Weidesheimer Schloss, das 1380 zerstört und im 15. Jahrhundert wiedererrichtet wurde. Es wurde 1728 von Peter von Hausen erworben und 1790–1800 im neoklassizistischen Stil umgebaut. Die Kapelle St. Martin, ursprünglich St. Barbara, wurde im 15. Jahrhundert erneuert und enthält Stelen aus gallo-römischer Zeit. Die Weidesheimer Mühle aus dem 18. Jahrhundert und Reste der Maginot-Linie sind weitere Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde besitzt eine Kirche Saint-Florian und die Kapelle Saint-Martin.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 331 m
- Website
- http://www.kalhausen.fr
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