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Palais Kranz
Gebäude in Wien
Das Palais Kranz steht in der Argentinierstraße 25–27 im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden. Es wurde 1880 im neobarocken Stil errichtet und war ursprünglich als Gartenpalais entlang der Alleestraße angelegt. Das Gebäude wurde von Gustav Korompay und Viktor Rumpelmayer entworfen und von Donat Zifferer ausgeführt. Es beherbergt seit 1945 die russische Handelsvertretung in Österreich. Das Palais ist ein zweigeschoßiges Gebäude mit einer niedrigen weißen Sockelzone und einer flach gebänderten Fassade aus hellen Terrakotta. Die Fassade ist durch den Kontrast zwischen weißem Bauschmuck und Terrakotta geprägt. Im Obergeschoß sind segmentbogenförmige Fenster und reich verzierte Umrahmungen zu finden. Der Innenhof wird durch ein reich geschmücktes Rundbogenportal erreicht, das mit Festons und Laubwerk verziert ist. Im Vestibül gibt es ein Opaion mit Durchblick auf die Stuckdecke des darüber liegenden Raumes. Im Inneren des Palais ist der große Salon in weißem und goldfarbenem Stil Ludwig XV. gehalten. Die Decke des Salons schmücken gemalte und eingelassene Gemälde von Julius Berger und Tina Blau, an deren Ausführung Gustav Klimt und Franz Matsch beteiligt waren. Die Schmiedeeisenarbeiten stammen von Albert Milde, der k.u.k. Hof-Schlosser war. Die Mauer des Palais ist mit einem Blendfenster geschmückt, das durch Hermenpilaster in drei Teile geteilt wird.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtpalais
- Ort
- Wieden
- Adresse
- Argentinierstraße 25-27, 1040 Wien
- Architekt
- Gustav von Korompay
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