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Condé-Northen
französische Gemeinde
Condé-Northen liegt in der Region Grand Est, am Zusammenfluss der Deutschen Nied und der Französischen Nied. Der Ort ist etwa zwanzig Kilometer ostnordöstlich von Metz und fünf Kilometer südwestlich von Boulay-Moselle gelegen. Die Gemeinde erstreckt sich an der Straße von Saarlouis nach Metz und grenzt an den Nachbarort Pontigny. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter Condé, Loutremange, Northen und Pontigny. Die Geschichte von Condé-Northen reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück, als der Ortsteil Condé erstmals erwähnt wurde. Im Mittelalter war der Ort deutschsprachig, doch der Sprachwechsel setzte im 16. und 17. Jahrhundert ein. 1766 wurde der Ort von Frankreich annektiert, und 1804 wurden die beiden Orte zur Gemeinde Condé-Northen zusammengelegt. 1810 wurde Pontigny eingemeindet, und 1979 folgte Lourtemange. Condé-Northen ist bekannt für seine historischen Ortschaften und die Vielfalt der Landwirtschaft. Die Bewohner betrieben Getreide- und Weinbau sowie die Produktion von Tabak, Hanf und Gemüse. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die von der Besetzung im Zweiten Weltkrieg und der Zwangsumsiedlung von Einwohnern im Jahr 1940 geprägt ist. Die Region hat sich im Laufe der Zeit als kulturelles und ländliches Zentrum etabliert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Erbaut
- 1979
- Seehöhe
- 290 m
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