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Charleville-sous-Bois
französische Gemeinde
Charleville-sous-Bois liegt in der Region Grand Est, im Département Moselle. Der Ort befindet sich etwa 22 Kilometer nordöstlich von Metz und ist zehn Kilometer östlich von Vigy sowie sieben Kilometer westlich von Boulay. Die Gemeinde umfasst den Weiler Mussy-l’Évêque sowie mehrere Einzelsiedlungen. Die Landschaft um den Ort ist geprägt von Wäldern und flachen Ebenen, die typisch für das Lothringen sind. Der Ort wurde 1618 von einem Abt des Zisterzienserklosters gegründet und gehörte ursprünglich zum Herzogtum Lothringen. Im 13. bis 14. Jahrhundert entstand der dreistöckige Turm der Dorfkirche. Im 19. Jahrhundert war die Region Teil des deutschen Elsaß-Lothringens, bis sie 1919 an Frankreich abgetreten wurde. Während des Zweiten Weltkriegs war der Ort von der deutschen Wehrmacht besetzt. Zwischen 1915 und 1918 trug der Ort den deutschen Namen Karlheim. Charleville-sous-Bois ist bekannt für seine Kurklinik, die in einem ehemaligen Schloss untergebracht ist. Das Schloss Rexroth wurde 1912–1913 gebaut und 1925 als Maison de Convalescence Charleville eröffnet. Die Gemeinde verfügt über mehrere historische Bauwerke und ist Teil der Region, die für ihre Weinbauflächen und landwirtschaftliche Produktion bekannt ist. Die Dorfbewohner betreiben bis heute Wein-, Obst- und Gemüsebau.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 347 m
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