Stadttheater Aschaffenburg

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Stadttheater Aschaffenburg

Theater in Aschaffenburg

Das Stadttheater Aschaffenburg steht in der Altstadt der Stadt und wurde 1811 unter Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg erbaut. Es entstand aus dem ehemaligen Stiftshof „Zur Rübe“ und dem „Collenberger Hof“, die im Laufe der Jahrhunderte zu einem kulturellen Zentrum wurden. Das Gebäude kombiniert Elemente der Renaissance mit klassizistischen Zuschauerräumen und wurde mehrfach renoviert und modernisiert. Das Theater ist für seine vielfältige Programmgestaltung bekannt, die Schauspiel, Konzerte, Tanztheater und Kleinkunst umfasst. Bekannte Aufführungen umfassten Werke von Schiller, Mozart und Goethe. Im Jahr 1811 wurde es mit einem Schauspiel von Vogel eröffnet, und bis in die 1930er Jahre spielte es mit Gastensembles aus verschiedenen Städten. 2011 feierte es sein 200-jähriges Jubiläum mit Aufführungen von Schillers „Die Jungfrau von Orleans“ und Mozarts „Entführung aus dem Serail“. Im Innenraum des Theaters dominieren klassizistische Elemente, wie ein Tonnengewölbe und ein Orchesterpodium. Der Deutschhaussaal, ein Teil des Gebäudes, war ursprünglich als Ballsaal konzipiert und verfügte über eine besondere Architektur. Die Bühnenanlage wurde in den letzten Jahrzehnten mehrfach überarbeitet, um die Kapazität und die Technik zu verbessern.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Theatergebäude
Ort
Aschaffenburg
Adresse
Schloßgasse 8
Architekt
Emanuel Herigoyen
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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Quellen:Stadttheater Aschaffenburg (CC0-1.0)

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