📷 Bild: Wikimedia Commons
Wien Südbahnhof
Der Südbahnhof lag im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten, nahe dem Stadtzentrum und unweit des Belvederes, des Schweizergartens sowie des einstigen Museums des 20. Jahrhunderts. Bis 2009 war er Österreichs größter Bahnhof, bevor Aufnahmsgebäude und Rangiergleise abgerissen wurden. An seiner Stelle entstanden der neue Hauptbahnhof und zwei neue Stadtteile. Die unterirdische S-Bahn-Haltestelle blieb erhalten und heißt seit 2012 Wien Quartier Belvedere. Der Bahnhof vereinte einst zwei Kopfbahnhöfe: den 1841 eröffneten Gloggnitzer Bahnhof für die Südbahn und den Raaber Bahnhof für die Ostbahn. Bis 2012 fuhren von hier Fernzüge nach Italien, Slowenien und Ungarn sowie Regionalverbindungen in den Osten und Süden. Die Ostseite bediente Strecken nach Laa an der Thaya, Bratislava und Budapest, während die Südbahnseite Verbindungen nach Villach und Graz anbot. Vor Ort prägte eine weitläufige Bahnhofshalle mit wenigen Handelsflächen das Bild. Mehrere Aufgänge und Rolltreppen führten zu den Bahnsteigen, darunter eine steile Stiege vom östlichen Seiteneingang. Im Tiefgeschoß hielten Regionalzüge und die S-Bahn, während eine unterirdische Schnellbahnhaltestelle seit 1962 den Verkehr aufnahm. Die Umgebung mit dem Schweizergarten und dem Wiedner Gürtel bot zusätzliche Wege und Ausblicke.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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