Zisterzienserabtei Riddagshausen

📷 Bild: Wikimedia Commons

KlosterNiedersachsenBezirk Niedersachsen

Zisterzienserabtei Riddagshausen

ehemaliges Kloster in Braunschweig

Das Kloster Riddagshausen liegt im Stadtteil Braunschweig, zwischen Nußberg und Buchhorst. Es wurde 1145 von Zisterziensermönchen der Abtei Amelungsborn gegründet und nahm 1146 das Dorf Ritdageshusen als Erstausstattung auf. Der Ort wurde erstmals 1146 urkundlich erwähnt und entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Region. Riddagshausen war bis 1934 ein eigenständiges Dorf und wurde seitdem ein Stadtteil Braunschweigs. Das Kloster war seit 1147 von der päpstlichen Kirche anerkannt und spielte eine zentrale Rolle im Bistum Halberstadt. Die Klosterkirche wurde 1275 geweiht und folgte im Stil der klassischen Gotik. Im 14. Jahrhundert entstand das Dorf Neuhof, das den heutigen Ortskern bildet. Das Kloster besaß große Landflächen und war wirtschaftlich unabhängig. 1809 wurde es säkularisiert, und das Predigerseminar wurde geschlossen. Die Kirche wurde mehrfach renoviert und besitzt eine reiche Ausstattung, darunter einen Taufstein aus dem 16. Jahrhundert. In Riddagshausen gibt es eine Teichlandschaft mit elf ausgedehnten Teichen, die von den Mönchen angelegt wurden. Sie dienen heute der Fischerei und sind ein Lebensraum für seltene Vogelarten. Das Arboretum Riddagshausen, gegründet 1838, ist eine baumkundliche Sammlung mit über 80 Baumarten. Die Anlage wurde 1998/99 saniert und bietet einen Rundgang durch die Pflanzenwelt. Die Region ist auch für ihre natürliche Schönheit und den Schutz des Teichgebiets bekannt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Braunschweig
Erbaut
1101
Architekt
Johann Karl Ernst Wiehe
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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