📷 Bild: Wikimedia Commons
Reichswald Forest War Cemetery
Friedhof in Deutschland
Der Reichswald Forest War Cemetery ist der größte Kriegsgräberfriedhof des Commonwealth in Deutschland und liegt im Klever Reichswald im nordrhein-westfälischen Kreis Kleve. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Sammelstätte für über tausend alliierte Soldaten eingerichtet, deren Körper im Kreisgebiet ums Leben gekommen waren. Die Anlage umfasst insgesamt 7.654 Gräber, darunter die von britischen, kanadischen und niederländischen Soldaten. Der Friedhof ist als Teil der Commonwealth War Graves Commission (CWGC) gestaltet und folgt strengen architektonischen Regeln. Zentrale Elemente sind das Opferkreuz mit einem Bronzeschwert und der Stone of Remembrance mit der Inschrift „Ihr Name lebt ewiglich“. Die Grabfelder sind ebene Flächen mit Kopfbeetstreifen, und die Grabsteine tragen Embleme für die Konfession und die militärische Einheit. Im Eingangsbereich stehen maurische Türme, die einen weiten Blick auf die Anlage ermöglichen. Die Anlage umfasst Grabstätten von Soldaten verschiedener Nationalitäten, darunter niederländische und kanadische Soldaten. Beispielsweise ruht der niederländische Soldat Arend Jan Schuurman mit dem niederländischen Löwen als Grabsteinemblem. Kanadische Soldaten wie William „Andy“ Anderson, der bei Dingden abgeschossen wurde, wurden später hier beerdigt. Die Gräber sind in Schutzgebäuden mit Gräberbüchern dokumentiert, die alle Namen der Beigesetzten enthalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Friedhof der Commonwealth War Graves Commission
- Ort
- Kleve
- Erbaut
- 1945
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