📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster La Charité (Burgund)
Kloster in Frankreich
Das Kloster La Charité war ein Nonnenkloster und später eine Zisterzienserabtei in der Gemeinde Lézinnes im Département Yonne. Es liegt etwa zwölf Kilometer südöstlich von Tonnerre am Ufer des Armançon. Das Kloster wurde 1184 für Nonnen aus Langres gegründet und 1432 vom Zisterzienser-Orden übernommen. 1568 wurde es von den Hugenotten zerstört, blieb aber bis zur Französischen Revolution bestehen. 1768 zählte es nur noch zwei Mönche. Die Anlage umfasste ursprünglich ein Nonnenkloster, das später durch eine Mönchsabtei ersetzt wurde. Von den Gebäuden sind heute nur ein Ecktor und ein unterirdischer Keller erhalten. Die restlichen Bauten sind zerstört. Die Lage am Flussufer und die historische Bedeutung der Anlage prägen das Bild der ehemaligen Abtei. Die Umgebung um das Kloster besteht aus flachen Landschaften am Armançon. Die historische Stätte ist Teil der Region Burgund und hat eine Verbindung zur Zisterzienserkonventualität. Die Abtei war ein Zentrum der religiösen und kulturellen Entwicklung im 12. und 13. Jahrhundert. Die Ruinen und die Lage am Flussufer sind die wichtigsten Merkmale der ehemaligen Anlage.
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- Art
- Abtei
- Ort
- Lézinnes
- Erbaut
- 1432
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