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Kloster Quincy
Kloster in Frankreich
Das Kloster Quincy ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Tanlay im Département Yonne. Es liegt im Nebental nördlich des Flusses Armançon, etwa dreizehn Kilometer östlich von Tonnerre und vier Kilometer von Tanlay entfernt. Die Anlage wurde 1133 in Quincerot gegründet und 1135–1138 in das Val de Quenouil verlegt. Die Abtei besaß landwirtschaftliche Flächen, Stadthäuser und Mühlen, die bis ins 16. Jahrhundert genutzt wurden. Das Kloster war im Hundertjährigen Krieg beschädigt, erholte sich aber im späten Mittelalter. Im 16. Jahrh. wurde es während der Religionskriege geplündert. 1790 wurde es während der Französischen Revolution aufgelöst und anschließend verkauft. Seit 1822 dient es als landwirtschaftliches Anwesen. Die Bauten umfassen das Abtslogis, das Klostergebäude und den Mönchssaal aus dem 12. und 13. Jahrhundert sowie ein Treppentürmchen aus dem 15. Jahrhundert. Die Anlage umfasst das Abtslogis, das Klostergebäude und den Mönchssaal mit kreuzrippengewölbten Doppeljochen. In der Südostecke steht ein Treppentürmchen aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirche ist nicht mehr vorhanden, doch Reste des Kanalisationssystems sind erhalten. Die Gebäude aus dem 12., 13. und 15. Jahrhundert zeigen die architektonische Entwicklung der Abtei. Die Umgebung umfasst landwirtschaftliche Flächen und das Nebental des Armançon.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei, Siedlung
- Ort
- Tanlay
- Erbaut
- 1133
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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