📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Modena
Denkmalgeschütztes Objekt in Innere Stadt (30478)
Das Palais Modena steht in der Herrengasse 7 im 1. Wiener Gemeindebezirk. Es wurde zwischen 1658 und 1678 als Renaissance-Gebäude errichtet und später zu einem klassizistischen Palais umgebaut. Ursprünglich ein Adelshaus, wurde es im 18. Jahrhundert durch die Familie Dietrichstein und später von der Erzherzogin Maria Beatrix von Este erworben und in den klassizistischen Stil umgestaltet. Das Palais war bis 1918 Sitz des k.k. Ministerratspräsidiums und später des Bundesministeriums für Inneres. In der Republikzeit war es Amtssitz von Karl Renner und der Staatsregierung. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Teil des Gebäudes zerstört, doch es wurde nach 1950 wieder aufgebaut. Heute ist es weiterhin Sitz des Innenministeriums. Im Inneren des Palais finden sich Räume mit antiken Göttern als Motiv, wie die Sala terrena und die Kapelle zum Heiligen Kreuz. Die Deckenmalereien und Ornamente verschönern die Festsäle und andere Räume. Die Kapelle wurde 2001/02 restauriert und dient gelegentlich der Messfeier. Die Architektur ist durch zwei Eingangstore, 18 Fensterachsen und eine streng klassizistische Ausführung gekennzeichnet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Dienstgebäude, Stadtpalais
- Ort
- Innere Stadt
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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