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Palais Brassican-Wilczek
Denkmalgeschütztes Objekt in Innere Stadt (30463)
Das Palais Brassican-Wilczek steht in der Innere Stadt Wiens, genauer gesagt in der Herrengasse 5. Es liegt zwischen den Palais Herberstein und Palais Modena. Der Bau entstand zwischen 1722 und 1737 auf einem Vorgängerbau der Familie Brassican. 1728 übernahm Carl Ignaz Lempruch das Palais, und seit 1825 ist es in der Familie Wilczek. 1897 wurde der linke Hoftrakt durch den Bau des Palais Herberstein bedroht und abgerissen, 1898/99 wurde er durch Humbert Walcher von Moltheim erneuert. Das Palais ist ein repräsentatives Beispiel barocker Architektur. Die Fassade zur Herrengasse ist 7-achsig und durch einen 3-achsigen Mittelrisalit mit Riesenpilastern gegliedert. Der Attikagiebel ist durch ein Fenster des Mansarddaches durchbrochen. Ein Balkon mit Schmiedeeisengitter über dem Portal wird von zwei Säulen mit Atlanten getragen. In der Beletage der seitlichen Fenster des Mittelrisalits befinden sich zwei gemalte Medaillons mit Büsten, die 1992 erstellt wurden, da die ursprünglichen Stuckreliefs verloren gingen. Im Palais lebten bedeutende Persönlichkeiten wie Franz Grillparzer und Joseph von Eichendorff. Die Lage zwischen zwei anderen Palais und die historische Entwicklung des Gebäudes machen es zu einem interessanten Teil der Wiener Altstadt. Die Fassade und die architektonischen Elemente zeigen die Entwicklung der barocken Bauweise in Wien. Die Umgebung umfasst die Herrengasse und die angrenzenden Palais, die das Stadtbild der Innere Stadt prägen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtpalais
- Ort
- Innere Stadt
- Adresse
- Herrengasse 5
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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