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Palais Dietrichstein-Herberstein
Das Palais Dietrichstein-Herberstein stand an der Ecke Schauflergasse 2 und Herrengasse 1 am Rande des Michaelerplatzes in Wien. Es war ein dreigeschoßiges Gebäude mit dreizehn Fensterachsen, das im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Das Palais wurde 1897 abgerissen, um Platz für ein neues Gebäude zu machen, das später als Palais Herberstein bekannt wurde. Das Palais war vor allem bekannt durch das Café Griensteidl im Erdgeschoß, das als Treffpunkt für Literaten galt. Es wurde 1897 geschlossen, was in der Literatur, etwa in Karl Kraus' Aufsatz „Die demolierte Literatur“, reflektiert wird. Das Gebäude wurde nach Plänen von Karl König durch ein neues Zinspalais ersetzt, das bis 1951 in der Familie Herberstein blieb. Im Erdgeschoß des Palais befand sich das Café Griensteidl, das als literarischer Treffpunkt bekannt war. Das Gebäude stand am Michaelerplatz und war Teil der Umgestaltung Wiens im 19. Jahrhundert. Nach dem Abriss wurde ein neues Palais errichtet, das bis 1951 in der Familie Herberstein verblieb. Die Geschichte des Gebäudes ist eng mit der Entwicklung des Michaelerplatzes verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Wien
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