Heilig-Kreuz-Kirche

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SehenswürdigkeitBayernBezirk Coburg

Heilig-Kreuz-Kirche

Kirchengebäude in Coburg

Die Heilig-Kreuz-Kirche in Coburg steht in der Hintere Kreuzgasse 15 und ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche. Sie wurde ursprünglich als Kapelle im 15. Jahrhundert errichtet und entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einer Hallenkirche. Bis 1918 war sie Garnisonskirche des Thüringischen Regiments Nr. 95. Der Chor, der aus Schlussjoch und zwei Langjochen besteht, datiert aus dem Jahr 1406 und hat eine Länge von 15,6 Metern. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut, zuletzt 1735–1739 nach Plänen von Johann David Steingruber. Die Kirche zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Coburgs und ist neben St. Moriz die zweite Kernstadtgemeinde mit rund 4000 Mitgliedern. Die Inneneinrichtung umfasst einen Marienaltar aus dem Jahr 1515 und einen Renaissancetaufstein, der 1691 in die Kirche kam. Der Chor besitzt sieben Spitzbogenfenster und wird von einem Satteldach mit einer Steigung von 65 Grad überspannt. Die Orgel, die 1968 durch Paul Ott errichtet wurde, hat zwei Manuale, Pedal und 26 Register. Die Kirche bietet einen Blick auf die historische Architektur mit spätgotischem Chor und einer Saalkirche im Langhaus. Die Räume sind durch Säulen getrennt, und das Langhaus ist 19,6 Meter lang. Die Westempore wurde 1735–1739 durch eine zweigeschossige Empore ersetzt. Ausblickmöglichkeiten gibt es vom Chorabschluss, der polygonal ausgebildet ist, sowie vom Walmdachtreppenturm im nördlichen Chorwinkel. Die Umgebung umfasst die Furt der Itz und die Kaserne des Thüringischen Regiments Nr. 95 in der Nähe.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Coburg
Adresse
Hintere Kreuzgasse 15
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Heilig-Kreuz-Kirche (CC0-1.0)

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