📷 Bild: Wikimedia Commons
Baudenkmal D-4-63-000-478 in Coburg im Ortsteil Coburg
Spitaltor, sechsgeschossiger Torturm mit welscher Haube und Laterne, Obergeschoss von 1690/91, im Kern 13./14. Jh.
Das Spitaltor ist eines der drei erhaltenen Stadttore von Coburg und lag im Norden des Stadtzentrums. Es war Teil der inneren Stadtmauer und grenzte das Zentrum vom Stadtgraben ab, der vom Stetzenbach gespeist wurde. Das Tor verbindet die Spitalgasse mit dem Markt und war ein wichtiger Handelsweg zwischen Nürnberg und Erfurt. Das Spitaltor wurde im 13. oder 14. Jahrhundert errichtet und erstmals 1393 als Spitaltor erwähnt. Es war ursprünglich mit einem Fachwerkaufbau versehen, der 1685 durch ein Feuer zerstört wurde. 1691 entstand ein steinerner achteckiger Turmaufsatz. 1937 wurden zusätzliche Durchlässe neben dem Tor gebaut, und 1982 wurde der Turm Teil der Fußgängerzone. Der Turm hat einen rechteckigen Grundriss mit einer Höhe von 37,15 Metern und einer Mauerstärke von 1,6 Metern. Die Toröffnung ist spitzbogig und 3,6 Meter breit. Auf der Südseite sind vier rechteckige Fenster angeordnet, während die Nordseite ein zugemauertes unteres Fenster und weitere Fenster aufweist. Der Turm besitzt eine welsche Haube mit Laterne und zwei Glocken aus dem 17. Jahrhundert.
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- Art
- Stadttor
- Ort
- Coburg
- Adresse
- Spitaltor
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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