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Rosenauer Burg
Wasserburg in Coburg, Bayern
Die Rosenauer Burg liegt in Coburg, zwischen der Rosenauer Straße und dem Hahnweg am Rittersteich. Sie wurde erstmals 1397 als Schloss erwähnt und 1426 als Residenz des Münzmeisters. 1434 begann der Neubau des Wasserschlosses durch die Herren von Rosenau. Das Gebäude aus Sandstein umschloss den Rittersteich und besaß eine Brücke mit Ecktürmen und einen Palas mit gotischen Treppengiebeln. Die Burg war bis ins 19. Jahrhundert als Fischhaus und Waschhaus in Nutzung. 1671 wurde sie bis auf das untere Geschoss abgetragen, und das Obergeschoss wurde später als Wohnraum genutzt. 1842 wurde die Brücke abgerissen, und der Teich wurde größtenteils zugeschüttet. In der Folgezeit verfiel das Gebäude, bis es 1970er Jahren grundlegend restauriert und zum Schmuckstück der historischen Baukunst in Coburg wurde. Im Erdgeschoss der Burg befindet sich seit 2013 die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Kripo Coburg. Das Gebäude diente zuvor dem Landestheater als Lager und war bis in die 1970er Jahre als Waschhaus bekannt. Heute ist es ein Beispiel für restaurierte fränkische Fachwerkarchitektur und dient als Büro des staatlichen Bauamtes Bamberg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Wasserburg
- Ort
- Coburg
- Adresse
- Allee 3, Rittersteich
- Erbaut
- 1397
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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