Burg Etzoldshain

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Burg Etzoldshain

Burg in Sachsen-Anhalt, Deutschland

Die Burg Etzoldshain liegt im Ortsteil Könderitz-Etzoldshain der Gemeinde Elsteraue im Burgenlandkreis, etwa sieben Kilometer nordöstlich von Zeitz. Sie ist eine ehemalige Wasserburg, deren einziger erhaltener Teil der fünfgeschossige quadratische Bergfried ist. Dieser war vermutlich auch als Wohnturm genutzt. Die Burganlage war ursprünglich von einem Wassergraben umgeben, wobei nur der Bergfried übriggeblieben ist. Das Dorf Etzoldshain war seit dem späten Mittelalter ein Rittergut. Die Burg Etzoldshain wurde erstmals 1286 erwähnt und gehörte im 13. Jahrhundert der Familie von Etzdorf. 1415 kam sie an den bischöflichen Hauptmann Loser von Uttenhofen, der sie bis zu seinem Tod an den Bischof zurückgeben musste. Im 15. Jahrhundert war die Familie von Lichtenhain Eigentümer, bis sie 1543 durch den sächsischen Kurfürsten vertrieben wurde. Im 19. Jahrhundert besaß der Reichstagsabgeordnete Otto Rohland die Burg, bis sie nach dem Zweiten Weltkrieg enteignet und in ein Volkseigenes Gut überführt wurde. Die Burg Etzoldshain ist heute in privatem Besitz, wobei der Bergfried und das Herrenhaus in einem schlechten Zustand sind. Die Burg kann nicht besichtigt werden. Der Elsterradweg führt in der Nähe vorbei, und das Dorf Etzoldshain liegt in der Elsterniederung. Die Burganlage ist Teil der Landschaft und hat eine historische Verbindung zur Region, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Elsteraue
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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