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Benediktinerkloster Pegau
Kloster in Deutschland
Das Benediktinerkloster Pegau war eine der ältesten Klostergründungen Sachsens und befand sich in der Stadt Pegau. Es wurde im Jahr 1091 von Wiprecht von Groitzsch und seiner Gemahlin Judith gegründet. Die Gründung wurde durch den böhmischen König Vratislav II. unterstützt und wurde 1096 geweiht. Das Kloster war als Hauskloster und Grablege bekannt und spielte eine wichtige Rolle in der Ostkolonisation. Das Kloster war bis ins 13. Jahrhundert einflußreich und erhielt 1172 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa das Münz- und Marktrecht. Es prägte geistliche Brakteaten mit einzigartigen Kennzeichen. Im Jahr 1155 wurden die sogenannten Annales Pegaviensis verfasst, eine bedeutende mittelalterliche Geschichtsschreibung. Das Kloster erlebte mehrere Zerstörungen und Wiederaufbaus, bis es 1556 endgültig abgerissen wurde. Im Kloster befanden sich Räume wie die Klosterkirche, die später wiederaufgebaut wurde. Die Umgebung umfasste die Stadt Pegau und die Region um die Mulde. Das Kloster war ein Zentrum der geistlichen und weltlichen Aktivitäten und hatte eine enge Verbindung zur lokalen Geschichte. Die Abtei war auch ein wichtiger Ort für Bildung und Kultur, wie die Klosterschule in Corvey. Die letzte Verwaltung des Klosters wurde 1545 an die Stadt Pegau übertragen.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Pegau
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