📷 Bild: Wikimedia Commons
Benediktinerkloster Bosau (Posa)
Kulturdenkmal und archäologisches Denkmal im Burgenlandkreis: ehemaliges Kloster im Osten von Zeitz, Sachsen-Anhalt
Das Benediktinerkloster Bosau, auch Posa genannt, liegt im westlichen Randgebiet der Stadt Zeitz in Sachsen-Anhalt. Es befindet sich am Fockendorfer Grundbach und wurde auf der slawischen Gauburg Puonzowa errichtet, die im 9. und 10. Jahrhundert existierte. Die Gauburg umfasste eine Hauptburg auf dem Bergsporn und eine Vorburg östlich davon. Das Kloster wurde am 8. September 1114 mit einer hölzernen Kapelle geweiht und 1115 von Hirsauer Mönchen unter Abt Eck(en)bert begonnen. Die steinerne Klosterkirche wurde 1121 durch Bischof Dietrich der Jungfrau Maria geweiht. 1122 war das Kloster vollständig fertiggestellt und umfasste sieben Altäre. 1573 wurde es im Zuge der Reformation aufgelöst. 2014 feierte das Kloster seine 900-Jahr-Feier. Das Kloster war bis ins 18. Jahrhundert ein Weinanbaugebiet. 1998 wurden Reben wieder gepflanzt, und das Kloster ist heute der nördliche Endpunkt der Weinroute Weiße Elster. Die ehemalige Gauburg und das Kloster sind Teil der historischen Landschaft im Raum Zeitz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Kulturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Zeitz
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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