📷 Bild: Wikimedia Commons
Schlangenhöhle
Höhle in Homburg-Einöd
Die Schlangenhöhle bei Einöd liegt im Homburger Stadtgebiet und entstand durch unterirdische Silbersandgewinnung. Sie verläuft von Norden nach Süden durch einen Hügel und erstreckt sich bis zur Talmulde in Richtung Schwarzenacker. Die Höhle hat ihre Ursprünge in einer römischen Begräbnisstätte und wurde im 19. Jahrhundert erneut genutzt, wobei der Sandsteinabbau bis in die 1950er Jahre andauerte. Die Höhle war bis in die 1990er Jahre als Schauhöhle zugänglich, wurde aber aufgrund von Vandalismus und Schäden an der Beleuchtung geschlossen. Die Eingänge sind seitdem versiegelt und nicht mehr öffentlich zugänglich. Die Höhle besitzt eine konstante Temperatur von 9 °C und ist von Felsbänken durchzogen, die den Raum in einen labyrinthartigen Aufbau teilen. Die Schlangenhöhle ist heute ein Rückzugsort für Füchse, Dachsen und Fledermäuse. Sie weist eine natürliche Bewetterung auf und die Hohlräume sind standfest. Die Höhle ist von der Umgebung umgeben und hat eine einzigartige Struktur, die durch die historischen Abbauspuren und die natürliche Form geprägt ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Homburg
- Denkmalstatus
- Naturdenkmal
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