📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Wörschweiler
ehemalige Abtei der Zisterziensermönche im Saarland, Deutschland
Das Kloster Wörschweiler, auch Verneri-Villerium genannt, war ein Zisterzienserkloster im Saarland, heute im Stadtteil Wörschweiler von Homburg im Wald. Es lag auf einem 315 m hohen Bergrücken oberhalb des Ortes. Die Anlage war ursprünglich als Benediktinerkloster gegründet worden, wurde aber 1171 von dem Zisterzienserkloster Villers-Bettnach übernommen und als Tochterkloster unterstellt. Das Kloster war bis 1558 bestehen, wurde aber 1614 durch einen Brand zerstört. Die Wirtschaftsbauten wurden ab 1662 wieder genutzt. Die Kirche und andere Bauten wurden in den Jahren 1872 bis 1880 freigelegt. Die Anlage ist heute in ruinösem Zustand erhalten, mit zahlreichen Grabplatten, die teilweise im Römermuseum Schwarzenacker verwahrt werden. Die Anlage umfasste eine dreischiffige, gewölbte Kirche aus Sandstein, ein Kreuzgang mit Brunnenhaus, einen Kapitelsaal und eine Klausur südlich der Kirche. Die Westfassade zeigte ein dreifach gestuftes Säulenportal und Reste einer Fensterrose. Die Kirche hatte eine Vorhalle aus dem 14. Jahrhundert und war mit spitzbogigen Rippengewölben ausgestattet. Die Zeichnung von 1810 zeigt die Reste der Anlage sowie einen künstlich angelegten Hügel.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Homburg
- Erbaut
- 1130
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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